Warum brauchen wir eine eigene Turnhalle?
Warum brauchen wir eine eigene Turnhalle?
Derzeit wickeln wir unser Sportprogramm in gemieteten Turnsälen ab. Die Schwierigkeiten und Nachteile, die sich daraus ergeben, sind vielfältig. Eine kleine Auswahl:
- Wir können nur das nutzen, was uns vom Vermieter (räumlich und zeitlich stark begrenzt) zugestanden wird.
- Bestehende Bewilligungen können jederzeit gekündigt werden.
- Besonders der Trend zu Schulen mit Nachmittagsbetreuung bringt uns immer weniger Nachmittagszeiten, die wir dringend für Kinder- und Kleinkinderturnen benötigen.
- An den Tagen Freitag, Samstag und Sonntag (und während der Ferien) werden Gemeindeturnsäle grundsätzlich nicht vermietet
- Die Hallen entsprechen oft nicht den notwendigen Anforderungen (Größe, Höhe, Ausstattung, …)
- Es fehlt an Geräten. Erforderliche Turngeräte und Sportmaterialien können nicht eingestellt werden, da die Geräteräume zu klein sind.
- Daher ist die Basis-Sportart Gerätturnen nur teilweise möglich. U. s. w.
Fazit: Angemietete Turnhallen sind nicht die Lösung, sondern das Problem.
Das alles würde bei einer eigenen Turnhalle wegfallen
Unser Turnhallen-Projekt
In jedem Menschen, auch in jeder Vereinigung, schlummert das Bestreben, sich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Nichts ist für einen Turnverein selbstverständlicher als das Bedürfnis, eigene Vier Wände zu haben. Die Idee, oder besser gesagt, der Wunschtraum einer eigenen Turnhalle ist schon uralt. Nach den Kalamitäten der Corona-Zeit nahm er konkrete Formen an. Auch die Kombination unseres Turnplatzes mit einer Turnhalle ist ideal.
Unser Turnhallenprojekt umfasst einen ca. 300m2 großen Mehrzweck-Sportsaal. Das heißt, dass von Ballspielen über Fitness-Stunden bis zum Kunsturnen Vieles möglich ist. Neben den notwendigen Nebenräumlichkeiten wird auch Platz für ein Vereinsheim sein. Schnitzelgrube und Akro-Bahn sind Einrichtungen, die eine Besonderheit darstellen.
So bietet sich die Möglichkeit, unser Sportprogramm, das wir allen anbieten können, sowohl quantitativ als auch qualitativ zu optimieren.
Der weitere Fahrplan: Wenn unser Vorhaben in dieser Form genehmigt ist und die gesetzlichen Formalitäten abgeschlossen sind (Baubescheid der MA 37), können wir die entsprechenden Angebote einholen. Dann wird sich die endgültige Realisierung entscheiden. Die Chancen stehen gut.
Vor genau 100 Jahren standen wir vor einer ähnlichen Situation. 1926 haben die damaligen Vereinsverantwortlichen die bahnbrechende Entscheidung getroffen unseren Turnplatz anzukaufen. Der Entschluss war nicht einfach und die Kosten nicht unbeträchtlich. Aber sie haben es gewagt. Und heute sind wir dankbar und froh darüber.
Also in diesem Sinne: Wir wollen unseren Turnverein
weiterentwickeln – optimieren – unsere Zukunft sichern



